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An dieser Stelle berichten wir regelmäßig zu aktuellen Themen rund um unsere Beratungsleistungen sowie über Neuigkeiten zur HAHN & PARTNER Unternehmensberatung.

 

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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DGUV Information 201-057 - Maßnahmen zum Schutz gegen Absturz bei Bauarbeiten

Erläuterungen:
Am 05. Mai 2020 wurde die DGUV Information 201-057 zurückgezogen, da die Inhalte nicht mehr mit dem aktuellen staatlichen Vorschriften- und Regelwerk übereinstimmten. Die Inhalte der Information wurden in Branchenregeln überführt und sind nun in der ASR A2.1 „Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen, Betreten von Gefahrenbereichen“ enthalten. Ebenfalls finden sich dort abweichende und ergänzende Anforderungen für Baustellen.

 

Handlungsbedarf:
Die ASR A2.1 konkretisiert die Anforderungen an das Einrichten und Betreiben von Arbeitsplätzen und Verkehrswegen zum Schutz vor Absturz und herabfallenden Gegenständen. Dazu muss der Unternehmer im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung mögliche Gefährdungen ermitteln und beurteilen. Beschriebene Mindestkriterien sind dabei zu berücksichtigen. Die genannten Schutzmaßnahmen bezüglich des Betretens von Dächern oder anderen Gefahrenbereichen sind in Verbindung mit den Schutzmaßnahmen als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung unter Beachtung der Rangfolge umzusetzen.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard

Erläuterungen:
Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie wurde von dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales am 16.04.2020 der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard veröffentlicht, der konkrete Anforderungen an den Arbeitsschutz formuliert. Die sich daraus ergebenden zusätzlichen Maßnahmen bzw. Regelungen gelten unmittelbar und sofort für alle Unternehmen. Er soll die Corona-Infektionsgefahr am Arbeitsplatz senken, mittelbare Pandemiefolgen erfassen und den Beschäftigten durch Schutzmaßnahmen die Sicherheit bei der Ausübung oder Wiederaufnahme ihrer Arbeit geben.

 

Handlungsbedarf:
Auch wenn nicht in jedem Unternehmen alle Forderungen des Arbeitsschutzstandards erfüllt werden können, sollten Unternehmer aufgrund ihrer besonderen Verantwortung in der aktuellen Pandemie-Situation, die Regeln im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung nach Möglichkeit beachten:

  • Ausreichend Abstand durch Arbeitsplatzgestaltung sicherstellen
  • Besondere Beachtung der Hygieneanforderungen in von Beschäftigten gemeinsam genutzten Räumen (Kantinen, Pausen- und Sanitärräume)
  • Regelmäßiges Lüften zur Verringerung der Aerosolkonzentration und Verbesserung der Luftqualität
  • Bildung kleiner Teams von 2-3 Personen auf Baustellen und durch zusätzliche Einrichtungen eine Handhygiene und Desinfektion ermöglichen sowie Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung auf ein Minimum reduzieren
  • Infektionsschutzmaßnahmen für Sammelunterkünfte umsetzen
  • Durch Homeoffice die Zahl der Beschäftigten z. B. in Großraumbüros reduzieren oder dort, wo die Schutzabstände nicht eingehalten werden können
  • Dienstreisen und Präsenzveranstaltungen auf das unabdingbar Notwendig reduzieren
  • Sicherstellung ausreichender Schutzabstände bei der Nutzung von Verkehrswegen und dort, wo Personenansammlungen entstehen können
  • Arbeitsmittel/Werkzeuge nach Möglichkeit personenbezogen verwenden
  • Arbeits- und Pausenzeiten so organisieren, dass eine Entzerrung der Belegungsdichte sichergestellt werden kann
  • Ausschließlich personenbezogenes Tragen und Aufbewahren sowie regelmäßiges Reinigen von Arbeitsbekleidung und PSA
  • Erfassung persönlicher Daten von betriebsfremden Personen bei Zutritt zu Arbeitsstätten und Betriebsgeländen
  • Erarbeiten von Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle
  • Psychische Belastungen durch die SARS-CoV-2-Pandemie minimieren
  • Bei unvermeidbarem Kontakt zu anderen Personen Mund-Nase-Bedeckungen oder PSA zur Verfügung stellen
  • Unterweisung und aktive Kommunikation hinsichtlich eingeleiteter Präventions- und Arbeitsschutzmaßnahmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten und den Schutz besonders gefährdeter Personen und Schwangeren sicherstellen

Eine Nichtbeachtung des Standards kann aufgrund einer möglichen mittelbaren Rechtswirkung nicht zuletzt Haftungsfolgen für den Unternehmer nach sich ziehen.

Warum es so wichtig ist die Beschäftigten bei Veränderungsprozessen mitzunehmen

Change- bzw. Veränderungsmanagement beschäftigt sich -wie der Name bereits vermuten lässt- mit den Veränderungsprozessen im Unternehmen. Dabei geht es nicht unbedingt darum, dass sich die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten oder die Arbeit selbst am Ende eines jeden Verbesserungsprozesses verbessern. Vielmehr geht es darum, im Sinne der eigentlichen Zielerreichung und deren nachhaltigen Wirkung, die Beschäftigten auf die bevorstehende Veränderung vorzubereiten und während des Veränderungsprozesses so intensiv wie notwendig zu begleiten.

 

Sicherlich ist dabei zu beachten, welche Veränderung bevorstehen. Bei einfachen Systemwechseln wie z. B. der Einführung einer neuen Software ist die Tiefe der Veränderung von vornerein gut überschaubar. Bei einem organisatorischen Wandel (z. B. Änderungen in Aufbau- oder Ablauforganisation) muss in Abhängigkeit der Veränderungstiefe die Mitnahme der Beschäftigten schrittweise erfolgen. Beide Veränderungen sind dadurch geprägt, dass das neue System bzw. der organisatorische Wandel am Ende des Veränderungsprozesses von den Beschäftigten messbar umgesetzt werden.

 

Sollen jedoch kulturelle Veränderungen durchgeführt werden, muss bereits zu Beginn klar sein, dass die Beschäftigten während des Veränderungsprozesses eine intensive Unterstützung benötigen und es immer wieder Rückschläge geben wird. Auch das Ende der Veränderung und damit die Umsetzung der geänderten Kultur erfolgt nicht zu einem definierten Termin, sondern ist ein schleichender Prozess.

 

Während des Veränderungsprozesses können bei den Beschäftigten die Barrieren

  • Orientierungsverlust,
  • fehlende Bereitschaft (das Wollen) und
  • unzureichende Kompetenzen bzw. Ressourcen (das Können), 

eine wesentliche Rolle spielen. Diese Barrieren hemmen wesentlich den individuellen, aber auch den Gemeinschaftserfolg des Veränderungsprojekts. Qualifizierte Führungskräfte müssen diese Barrieren abmildern oder im besten Fall komplett beseitigen. Dafür ist es unerlässlich, dass alle beteiligten Führungskräfte gleichermaßen offen für Veränderungen sind. Sie müssen über die notwendigen Fähigkeiten bzw. Charaktereigenschaften sowie Fertigkeiten im Umgang mit den notwendigen Werkzeugen verfügen. Grundlegend ist aber das Wissen, warum Beschäftigte so handeln wie sie handeln. Beschäftigte ändern ihr Verhalten, wenn

  • sie das erforderliche Selbstvertrauen und die notwendigen Fähigkeiten haben,
  • das Verständnis über die notwendige Veränderung vorhanden ist,
  • sie sehen, dass Führungskräfte ihr Verhalten ändern,
  • die gewünschten Veränderungen den Wandel unterstützen.

Alle Beschäftigten durchlaufen im Veränderungsprozess unterschiedliche Phasen bzw. Zustände. Diese beginnen damit, dass Beschäftigte sich von ihren Gewohnheiten trennen müssen. Dies wird i.d.R. abgelehnt wodurch selbstverständlich auch Widerstand entsteht. Nach dem Tiefpunkt und der Erkenntnis der Beschäftigten, dass sie sich auf Dauer nicht dem geplanten Wandel wiedersetzen können, entsteht einerseits Verwirrung, anderseits aber auch die Einsicht, das Neue doch mal auszuprobieren. Von hier an geht’s bergauf. Zwar haben solche Beschäftigten sicherlich noch nicht die Veränderung bzw. den Wandeln akzeptiert, sie füllen aber das Neue mit Leben. Sie stimmen dem Wandeln grundlegend zu und bringen sich ein. Sie beschreiten den Weg der Erneuerung.

 

Der Systemwandel oder organisatorische Wandel wird ab diesem Punkt zumindest toleriert und umgesetzt. Selbstverständlich müssen die Beschäftigten auch hier im Nachgang begleitet werden. Eine nachhaltige Akzeptanz der Beschäftigten wird selbstverständlich nur erreicht, wenn von nun an auch noch eine angemessene Begleitung der Personen durch ihre Führungskräfte erfolgt.

 

Zu beachten ist aber, dass insbesondere bei dem kulturellen Wandel auf keinem Fall ab hier in den Normalbetrieb geschaltet werden kann. Obwohl Beschäftigte die Veränderung äußerlich akzeptiert haben, beschäftigt sie der Kulturwandel immer noch innerlich. Es dauert aber noch bis sich die neue Situation vollends in ihrem Bewusstsein verankert hat und sich ihr Verhalten automatisiert ändert.

 

Veränderungsprozesse sind notwendig, um einen Wandel hervorzurufen. Da die Beschäftigten diese Veränderungen wesentlich beeinflussen können und natürlich auch werden -positiv und/oder negativ- ist es unerlässlich, auch die Menschen aktiv in den Unternehmen zu begleiten. Denn nur durch die Umsetzung eines wirksamen Veränderungsmanagements -also das Kümmern um die Beschäftigten-, werden sie den Wandel akzeptieren und im Sinne des Unternehmens erfolgreich umsetzen sowie für weitere Veränderungen offen sein. Dies sicherzustellen ist eine ständige Aufgabe aller Führungskräfte.

 

Sollten Sie an der Einführung eines Change- bzw. Veränderungsmanagementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz als ein wesentliches Element in der Corona-Krise

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten ist das fundamentale Ziel des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie erlangt die Sicherstellung dieses Ziels und damit der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz eine besondere Bedeutung. Im Rahmen der Fürsorgepflicht des Unternehmers muss er mögliche innerbetriebliche Ansteckungsgefahren berücksichtigen und die betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen entsprechend anpassen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass ein Personalausfall durch gegenseitige Ansteckung und einer damit einhergehenden möglichen Quarantäne, die Existenz des Unternehmens bedrohen könnte.

 

Neben dem gesetzlich verbindlichen Rahmen und den veröffentlichen Arbeitsschutzstandards für die SARS-CoV-2-Pandemie der BMAS, sind die bestehenden Strukturen und Abläufe des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes im Unternehmen eine solide Basis in der Corona-Krise. Dennoch sollte der Unternehmer ein Krisenstab einrichten und mit den notwendigen Ressourcen und Befugnissen ausstatten. Dazu kann auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte zurückgegriffen werden. Diese innerbetrieblichen Sicherheitsexperten können aufgrund ihrer interdisziplinären Ausbildung, ihrem funktions- bzw. berufsbedingten sehr guten Überblick über die Abläufe im Unternehmen und ihrer Fachkunde einen wesentlichen Teil des Krisenmanagements sein.

 

Betrachtet man die Infektionsgefahr, das „Homeoffice“ und die psychischen Belastungen der Beschäftigten, eignet sich nach wie vor die Gefährdungsbeurteilung als wirksames Werkzeug, um situativ angepassten Arbeitsschutzmaßnahmen ableiten, bewerten und umsetzen zu können.

 

Zur Unterbrechung möglicher Übertragungswege ist eine Verringerung der in einem Raum gleichzeitig anwesenden Beschäftigten und die Entzerrung betrieblicher Abläufe eine effektive Maßnahme. „Homeoffice“ bzw. „mobile Arbeit“ oder die Erstellung von SiGe-Plänen für Bauvorhaben, die der Koordinierung von Abläufen in einem Arbeitsbereich zur Vermeidung gegenseitiger Gefährdungen dienen, können dabei helfen, eine Ansammlung von Beschäftigten im Unternehmen mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu verhindern. Da die Beschäftigten mit ihrer jeweiligen Berufs- und Lebenssituation in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie möglicherweise unter Mehrbelastungen z. B. durch die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und der Arbeit, der Einschränkung sozialer Kontakte oder unter Existenzängsten aufgrund der Dynamik der Ereignisse leiden, kann es zu individuellen psychischen Belastungen kommen. Diese gilt es durch eine fürsorgliche und nachhaltige Führung, einer angemessenen und aktuellen Kommunikation sowie der Motivation der Beschäftigten präventiv zu verhindern.

 

Mit Hilfe regelmäßiger Unterweisungen kann u. a. eine Bewusstseinsänderung sowie ein gewünschtes Verhalten der Beschäftigten erzielt werden. Dazu ist es wichtig, dass mit den Beschäftigten aktiv kommuniziert wird und sie frühzeitig über das gewünschte, aber auch fehlerhafte Verhalten umfassend aufgeklärt und informiert werden. Das Bewahren von Abstand, die Vermeidung von Körperkontakt, das regelmäßige und gründliche Händewaschen und die strikte Einhaltung der Husten- und Niesetikette (z. B. in die Armbeuge) sind derzeit unbedingt geboten. Diese verhaltensbezogenen Maßnahmen zielen teilweise auf die Änderung des Sozialverhaltens ab.

 

Wie sonst auch, muss nach der Umsetzung der Schutzmaßnahmen aus der Gefährdungsbeurteilung die Wirksamkeitskontrolle erfolgen. Diese Kontrolle beinhaltet auch die Betrachtung möglicher Nebeneffekte, die aufgrund der eingeleiteten Schutzmaßnahmen nachträglich auftreten können. Durch die obengenannten Maßnahmen kann es z. B. im Bereich der Alleinarbeit oder der Sicherstellung der Ersten-Hilfe zu neuen ungewollten Problemen mit Regelungsbedarf kommen.

 

Der Arbeitsschutzausschuss kann durch seine unternehmensübergreifende Funktion, gekoppelt mit dem Fachwissen und dem der internen Abläufe auf wechselnde Veränderungen reagieren. Er kann mit Zustimmung des Unternehmers wirkungsvolle Maßnahmen beschließen und schnell einleiten sowie deren wirksame Umsetzung kontrollieren. Damit trägt er ebenfalls als ein wichtiger Bestandteil zu einem wirksamen und gesamtheitlichen Arbeits- und Gesundheitsschutz in dieser besonderen Ausnahmesituation bei. Umfangreiche Veränderungen sollten unbedingt auch unter dem Aspekt des Change- bzw. Veränderungsmanagement betrachtet werden.

Festzuhalten ist, dass die SARS-CoV-2-Pandemie zeigt, welchen wesentlichen Einfluss der betriebliche Arbeits- und Gesundheitsschutz gerade in Krisenzeiten auf die Funktionsfähigkeit eines Unternehmens haben kann und dass die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten in allen Bereichen beachtet werden müssen. Letztendlich geht es darum, die Geschäftsaktivitäten unter sicheren und beherrschbaren Bedingungen fortzuführen und damit den Fortbestand des Unternehmens zu sichern.

 

Sollten Sie bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards oder der Erfüllung sonstiger Forderungen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes Unterstützung benötigen, sprechen Sie uns gerne an! 

ISO 37301 als zertifizierbarer Standard zum Compliance Management

Als Nachfolger der bisherigen ISO 19600 wird, voraussichtlich ab Ende 2020, die ISO 37301 die Zertifizierung eines Compliance-Managementsystems (CMS) nach internationalen Anforderungen ermöglichen.  Am 4. Juni 2020 wurde die Kommentierungsphase abgeschlossen und bis Ende August werden die eingereichten Kommentare vom Fachausschuss gesichtet. Inhaltlich werden die Änderungen zur ISO 19600 überschaubar bleiben.

 

Ein effektives organisationsweites Compliance-Managementsystem ermöglicht es Unternehmen, die Einhaltung relevanter Gesetze und anderer legislativer Anforderungen, Industrievorschriften sowie Standards einer guten Unternehmensführung, ethischer Grundsätze und Erwartungen der Gesellschaft zu gewährleisten. Compliance ist dabei ein fortlaufender Prozess und das Ergebnis einer Organisation, die ihre dahingehenden Verpflichtungen erfüllt. Die Erreichung von Compliance wird insbesondere durch ihre Einbettung in die Kultur des Unternehmens und das Verhalten sowie die Einstellung der Beschäftigten ermöglicht.

 

Sobald die Norm in ihrer finalen Version verfügbar ist, werden wir Ihnen konkrete Informationen zu den Inhalten und Anforderungen sowie den wesentlichen Einführungsschritten geben.

 

Sollten Sie bereits jetzt an der Einführung eines Compliance-Managementsystems interessiert sein, sprechen Sie uns gerne an! 

Verschiebung der Übergangsfristen für Normenumstellungen

Aufgrund der Auswirkungen der Coronakrise hat das International Accreditation Forum (IAF) für alle laufenden Normenumstellungen die Umstellungsfristen um 6 Monate verlängert. Betroffen sind auch etwaige Zwischentermine innerhalb vorgegebenen Übergangsfrist. Das Umstellungsaudit selber erfordert nach Aussage der DAkkS in jedem Fall eine Dokumentenprüfung und kann bei Vorliegen entsprechender Bedingungen mittels ergänzender Remote-Audittechniken durchgeführt werden.

 

Sollten Sie Fragen zu Ihrer Umstellung haben, sprechen Sie uns gerne an!

 

Neue Umstellungsfristen: 

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Fokusthema Business Continuity Management - Broschüre zur DIN EN ISO 22301

Ereignisse wie die Flutkatastrophe 2002, die Finanzkrise 2008 und zuletzt besonders die Covid-19–Pandemie machen deutlich, wie herausfordernd, aber eben auch wichtig es ist, die Betriebsfähigkeit eines Unternehmens auch in kritischen Situationen aufrechtzuerhalten. Egal ob die Logistik, das Telekommunikationsnetz, die IT-Infrastruktur oder die Kernprozesse zur Produktion und Dienstleistungserbringung betroffen sind. Durch plötzliche Ereignisse kann es schnell zu einer Betriebsstörung oder im schlimmsten Fall zu einer vollständigen Betriebsunterbrechung mit unvorhersehbaren Konsequenzen kommen. Um für solche Situationen bestmöglich aufgestellt zu sein, ist es unabdingbar, das Unternehmen und seine Organisation frühzeitig auf mögliche Krisensituationen und Maßnahmen zu deren Bewältigung vorzubereiten.

Dabei kann die DIN EN ISO 22301:2019 zum Business Continuity Managementsystem (BCMS) helfen. Der Standard legt Anforderungen für den Aufbau, die Einführung und Umsetzung eines BCMS mit dem Ziel fest, die Betriebsfähigkeit im Krisenfall aufrechtzuerhalten sowie strukturiert und schnell wieder zum Normalbetrieb zurückzugelangen. Im Gegensatz zum klassischen Notfallmanagement beschäftigt sich ein BCMS dabei nicht vorrangig mit der Prävention von Notfällen, sondern rückt das geplante und organisierte Vorgehen während einer Störung in den Fokus. 

 

Mit der nachfolgenden Broschüre geben wir Ihnen einen Überblick über die Vorteile eines BCMS, stellen Ihnen die wesentlichen Anforderungen sowie das Vorgehen zur Einführung vor und zeigen Ihnen, wie wir Sie bei der Einführung unterstützen können.

 

Sollten Sie Fragen zum Thema Business Continuity Management haben oder sich konkreten Herausforderungen aufgrund der aktuellen Coronakrise gegenübersehen, sprechen Sie uns gerne an! Wir unterstützen Sie auch Abseits der Einführung eines BCMS bei der Aufrechterhaltung oder Rückgewinnung ihrer Betriebsfähigkeit.

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Unser Umgang mit der SARS-CoV-2-Pandemie (Update 23.06.2020)

Sehr geehrte Leser dieser Corona-Information,  

die SARS-CoV-2-Pandemie in unseren Regionen ist gefühlt teilweise bereits vorbei, auf alle Fälle aber schon Normalität. Dieses Gefühl sollte uns alle aber nicht in Sicherheit wiegen!

Nachfolgend geben wir Ihnen ein Update zu unserem Umgang in der SARS-CoV-2-Pandemie und aktualisieren damit unsere Mitteilung vom 31.03.2020.

 

Als verantwortungsvolles Unternehmen informieren wir uns regelmäßig über die Vorgaben des Bundes, des Landes Niedersachsen und der Regeln des RKI. Zur Eindämmung der Pandemieauswirkungen unterstützen wir die nachfolgenden bundesweiten Vorgaben und verpflichten uns, diese bis auf Weiteres einzuhalten:

  • Einhaltung des Mindestabstandes von mindestens 1,5 Meter
  • Verwendung eines Mund- und Nasenschutzes nach Notwendigkeit
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln inkl. regelmäßiger Reinigung der Hände durch intensives Waschen und Nutzung von Desinfektionsmitteln
  • Eingeschränkte Wahrnehmung persönlicher Kontakte und Beschränkung auf einen möglichst konstanten Personenkreis
  • Durchführung von Zusammenkünften mit unbekannten Personen möglichst im Freien
  • Einhaltung der individuellen unternehmensbezogenen Hygienekonzepte einschließlich der Gefährdungsbeurteilungen unserer Kunden

Sollten Unternehmen Kontakte „remote“ in Form von Video- und Telefonbesprechungen wahrnehmen wollen, werden wir diesen Wunsch selbstverständlich respektieren. Bitte informieren Sie uns rechtzeitig im Interesse einer reibungslosen Durchführung. Wir werden selbstverständlich von unserer Seite ebenfalls auf Sie zugehen und die Art und Weise der Durchführung bereits geplanter Termine abstimmen. Sollten bei persönlichen Kontakten weitere als die o. a. Maßnahmen notwendig sein, bitten wir auch hier, uns frühzeitig zu informieren.

 

Sollten in Ihrem Unternehmen positiv getestete Personen festgestellt worden sein, bitten wir Sie uns vor Wahrnehmung eines persönlichen Termins frühzeitig darüber informieren.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass bei persönlichen Kontakten mit mehreren Anwesenden unbedingt die Abstandsregelungen eingehalten werden.

 

Von den genannten Einschränkungen abgesehen, halten wir unseren Geschäftsbetrieb unverändert aufrecht und stehen Ihnen wie gewohnt zur Verfügung!

 

Die Angemessenheit dieser Maßnahmen wird von uns laufend unter Beobachtung der aktuellen Entwicklungen hinterfragt und notwendigenfalls angepasst. Wir halten Sie dazu auf unserer Homepage auf dem Laufenden. 

 

Viele Grüße und Freude und bleiben Sie gesund!

 

Ihre HAHN & PARTNER Unternehmensberatung

Aktualisierte Gefährdungsbeurteilung, betrieblicher Pandemieplan und Hygeniekonzept: Pflicht der Unternehmen und Arbeitgeber

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/innen der Länder haben es in Ihrem gestrigen Beschluss nochmals bekräftigt: 

 

"Die Arbeitgeber haben eine besondere Verantwortung für ihre Mitarbeiter, um sie vor Infektionen zu schützen. "

 

Dazu sind sie aufgefordert, auf Grundlage einer angepassten Gefährdungsbeurteilung sowie betrieblichen Pandemieplanung ein Hygienekonzept mit folgenden Zielen umzusetzen:

  1. Nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden zu vermeiden.
  2. Allgemeine Hygienemaßnahmen umzusetzen.
  3. Die Infektionsrisiken bei erforderlichen Kontakten durch besondere Hygiene- und Schutzmaßnahmen zu minimieren.

 

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DGUV Information 205-023 - Brandschutzhelfer - Ausbildung und Befähigung (Ausgabe 11/2019)

Erläuterungen:

Die Notwendigkeit von Brandschutzhelfern ergibt sich z. B. aus § 10 Arbeitsschutzgesetz, § 22 DGUV V1, und der Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR 2.2.

Die o. a. DGUV stellt in ihrer Vorbemerkung deutlich heraus: „Ein Brand stellt für jedes Unternehmen eine ernste Gefährdung dar. Die Verantwortung für die Beschäftigten, die Sicherung des Unternehmens und die öffentliche Sicherheit erfordern eine angemessene Aufmerksamkeit für den Brandschutz. Zum betrieblichen Brandschutz gehören eine regelmäßige Unterweisung aller Beschäftigten und eine Ausbildung von Brandschutzhelfern.“

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DGUV Information 215-830 - Zusammenarbeit von Unternehmen im Rahmen von Werkverträgen (Ausgabe 01/2020)

Erläuterungen:

Im Rahmen der Arbeitsteilung und Spezialisierung ist die Erbringung von Teilleistungen durch andere Unternehmen, also Fremdfirmen, heute normal. Dazu werden Werk- und Dienstverträge branchenübergreifend in vielen Bereichen geschlossen. Alle Fremdfirmen erbringen die vereinbarten Leistungen in eigener Verantwortung. Beim Einsatz von Fremdfirmen treffen zwei oder oft auch mehrere Unternehmen mit ihrer jeweiligen Organisation aufeinander, woraus gegenseitige Gefährdungen entstehen können. Diese Gefährdungen können nur durch wirksame Koordination und Abstimmungen verringert werden.

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Corona-Krise - Was Sie jetzt unternehmen und aus dem bisherigen Verlauf lernen können

Sicherlich ist es in dieser bisher einmaligen und tiefgreifenden menschlichen und wirtschaftlichen Tragödie nicht die Zeit, Schuldzuweisungen zu tätigen. Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt Fehler zu erkennen und aus diesen Erkenntnissen wirksame Verbesserungen für die Zukunft abzuleiten. Dazu ist es unerlässlich die Fehlerursachen zu identifizieren, zu hinterfragen und zu prüfen, ob deren Strukturen auch auf andere Situationen übertragbar sind.

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DAkkS - Konkretisierung der Vorgaben an Zertifizierungsgesellschaften

Viele Unternehmen sind sich in Zeiten von Corona unsicher, ob und wie sich dies auf anstehende externe Zertifizierungsaudits auswirkt. Um den Handlungsspielraum für Zertifizierungsgesellschaften und ihre Kunden zu konkretisieren, hat die DAkkS kürzlich in Übereinstimmung mit dem IAF (International Accreditation Forum) dazu Stellung genommen.

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Safety Culture Ladder (SCL) - Neue Namen für SCL-Produkte

Seit dem 1. März 2020 steht die Safety Culture Ladder mit ihren neuen Produktvarianten allen Interessenten zur Verfügung. Somit kann jetzt aus einer vollständigen Zertifizierung oder einem anderen SCL-Produkt gewählt werden. Dazu wurden die bisherigen Produkte und deren Namen aus dem sogenannten „TenneT-Pilotprojekt“ übernommen und neu bezeichnet; inhaltlich hat sich nichts geändert.

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SONDERMITTEILUNG: Unser Umgang mit der Coronavirus-Pandemie

Sehr geehrte Geschäftspartner/-innen,

 

wir hoffen, dass Sie, Ihr Unternehmen und alle Beschäftigten mit der derzeitigen Situation bestmöglich umgehen und Sie Ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen sowie den Geschäftsbetrieb weitestgehend aufrechterhalten können.

 

Für alle Anstrengungen wünschen wir Ihnen in den kommenden Tagen und Wochen die notwendige Ausdauer, Solidarität und viel Erfolg! 

 

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Umfirmierung

Sehr geehrte Damen und Herren,

sehr geehrte Kunden, Geschäftspartner und Freunde,

wir hatten uns fest vorgenommen, pünktlich zum Jahresbeginn unsere erfolgreiche Umfirmierung zu kommunizieren. Leider haben jedoch die Mühlen der Bürokratie langsamer gearbeitet als von uns angenommen und wir können Sie erst jetzt umfassend informieren. 

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SCL Interview im TenneT Contractor Safety Newsletter

Im TenneT Contractor Safety Newsletter Q4 2019 wurde das INGENIEURBÜRO HAHN und unser Kunde eos projekt GmbH zum gemeinsamen Einführungsprojekt der Safety Culture Ladder interviewt. 

Unser Kunde hat dabei bestätigt, dass die Beteiligung eines externen Partners bei der Einführung der Safety Culture Ladder maßgeblich zum Erfolg des Projektes beigetragen hat. 

 

Lesen Sie das vollständige Interview auf den Seite 12 - 13:

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Unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018

Wir freuen uns, Ihnen heute unsere neue Broschüre zur DIN ISO 45001:2018 vorstellen zu können.  Darin stellen wir Ihnen die wesentlichen Neuerungen vor und geben Hinweise für eine erfolgreiche Einführung.

 

Wenn Sie mehr zu dem Thema wissen möchten oder Unterstützung bei der Einführung benötigen, sprechen Sie uns gerne an!

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Das IBH nimmt am Fahrsicherheitstraining teil

Am 25.08.2019 haben alle Mitarbeiter des Ingenieurbüro Hahn inkl. Partnern an einem Intensiv-Fahrsicherheitstraining für PKW im Fahrsicherheitszentrum Westfalen teilgenommen. Die Veranstaltung hat gezeigt, das trotz oder gerade wegen teilweise sehr umfangreichen praktischen Fahrerfahrungen, bei jedem noch etwas zu verbessern war.

Sei es die bloße Sitzposition, das Einschätzen von Bremswegen oder die richtige Reaktion auf wechselnde Fahrbahnbedingungen. Und auch der Spaß ist nicht zu kurz gekommen. Bei einigen Übungen konnte man das eigene Auto auch einmal abseits des öffentlichen Straßenverkehrs sportlich bewegen und die Möglichkeiten und Grenzen moderner Fahrzeuge kennenlernen. 

 

Alles in allem war es eine lohneswerte Veranstaltung die wir jedem, der häufig und viel fährt nur ans Herz legen können. Nicht nur zum eigenen Schutz, sondern auch der anderen Verkehrsteilnehmer.

Zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach der Safety Culture Ladder (SCL) auditiert

In der letzten Woche sind zwei weitere unserer Kunden erfolgreich nach dem Standard der Safety Culture Ladder (SCL) zertifiziert bzw. auditiert worden:

 

Die Firma eos projekt GmbH, wurde auf Stufe 3 der SCL zertifiziert. Nach der erfolgreichen DIN ISO 45001 Zertifizierung im letzten Jahr ein weiterer Schritt im Sinne der Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

 

Als erster unserer Kunden wurde das Ingenieurbüro Uwe Großkopf nach SAQ+ auditiert.  SAQ+ ist  im Gegensatz zur Vollzertifizierung eine erleichterte Auditierung nach den Vorgaben der SCL für kleinere Unternehmen, bzw. solche mit geringerem Gefährdungspotenzial.

Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert

 Aufgrund aktueller gesetzlicher Änderungen sowie der anstehenden 2.  Welle der Energieaudits haben wir unsere Informationsbroschüre zur Energieauditpflicht aktualisiert.

 

Sollten Sie Fragen zu diesem Thema haben, sprechen Sie uns gerne an.

 

Viel Spass beim Informieren!

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SCL Info-Veranstaltung in Kooperation mit GUTcert

In Kooperation mit der GUTcert Akademie bieten wir am 24.09.2019 in Berlin eine  2-stündige Informationsveranstaltung zur Safety Culture Ladder an.

Inhaltlich wird es um folgende Themen gehen:

  • Grundlagen der SCL: Herkunft, Ziele, Aufbau, Anforderungen
  • SCL-Zertifizierungsprozess : Bewertungssystem, Kalkulation des Auditaufwands
  • Besonderheiten von SCL-Kulturaudits: Unterschiede zum Systemaudit, Vorgehen, Interviews

Wenn Sie Interesse haben, können Sie sich über diese Webseite der GUTcert Akademie anmelden.

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BioConsult aus Bremen neuer Kunde

Wir freuen uns, das Unternehmen BioConsult Schuchardt & Scholle GbR im Kreis unserer Kunden begrüßen zu dürfen. BioConsult arbeitet seit 1996 in den Bereichen Umweltplanung, Gewässerkunde und Umweltforschung und hat seinen Hauptsitz in Bremen. In der Zukunft werden wir BioConsult bei der Einführung eines Managementsystems nach DIN ISO 450001 sowie der weiteren Steigerung des Arbeitsschutzbewusstseins mittels der Safety Culture Ladder betreuen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

 

Treffen Sie uns auf der TÜV NORD Arbeitsschutz-Fachtagung 2019

Vom 22.05 - 23.05.2019 findet in Hamburg die diesjährige Arbeitsschutz-Fachtagung des TÜV NORD statt.  Das INGENIEURBÜRO HAHN wird erstmalig vertreten sein und am 23.05.2019 einen Vortrag zum Thema Safety Culture Ladder halten.

 

Sollten Sie Interesse an diesem oder den sonstigen Themen haben, können Sie sich über folgende Website anmelden: Anmeldung Arbeitsschutz-Fachtagung 2019.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und interessante Gespräche!

 

Nachfolgend können Sie sich direkt das Veranstaltungsprogramm herunterladen:

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Aktualisierung der DIN EN ISO 19011:2018

Seit Oktober ist die DIN EN ISO 19011 in der 2018er Version veröffentlicht. Die Norm ist der maßgebliche Leitfaden für die Auditierung von Managementsystemen im Rahmen von internen Audits und Lieferanten- bzw. Kundenaudits. Vorgaben für Zertifizierungsaudits ergeben sich aus der DIN EN ISO 17021. Die Anwendung der DIN EN ISO 19011 im Rahmen der o.g. Audits ist in den Managementsystemnormen nicht ausdrücklich gefordert. Die DIN EN ISO 9001:2015 enthält lediglich einen Verweis zur Information.

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Energieaudits 2019 stehen vor der Tür

Nachdem zum Ende des Jahres 2015 erstmals alle Unternehmen, die nicht kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) waren, alle vier Jahre ein verpflichtendes Energieaudit durchführen mussten, rollt im Jahr 2019 die zweite Auditwelle an.

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Revision der ISO 50001 veröffentlicht

Seit dem 21. August 2018 ist die Revision der ISO 50001 veröffentlicht. Die deutsche DIN EN ISO 50001:2018 wird noch für Dezember diesen Jahres erwartet. Wie zuvor bei der ISO 9001 und 14001 gibt es grundsätzlich eine dreijährige Übergangsfrist zur Umstellung auf die neue Norm. Dabei ist jedoch zu beachten, dass auf Basis einer Entscheidung der IAF (Quelle) Zertifizierungsgesellschaften bereits nach Ablauf von 18 Monaten, also nach dem 21. Februar 2020, keine Audits mehr nach dem alten Standard durchführen dürfen. Dies betrifft alle Erst-, Überwachungs- oder Rezertifizierungsaudits. Sollte Ihr jährlicher Audittermin nach dem 21. Februar eines jeden Jahres liegen, müssen Sie somit bereits im Jahr 2020 und nicht erst in 2021 das Umstellungsaudit durchführen.

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SCL Workshop am 26.06.2018 in Hannover verschoben!

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir den für den 26.06.2018 geplanten SCL Workshop in Hannover absagen mussten.

Unglücklicherweise gab es eine Terminkollision mit einer Tennet Veranstaltung, wodurch viele Interessenten nicht teilnehmen konnten.

 

NCI und das IBH entschuldigen sich in aller Form für die Absage und etwaige Unannehmlichkeiten. Der Workshop wird von uns nach der kommenden Urlaubssaison erneut angeboten. Sofern Sie Interesse haben, informieren wir sie gerne frühzeitig.

 

Sollten Sie zu diesem Zeitpunkt konkrete Fragen zur SCL und ihrer Einführung in Ihrem Unternehmen haben, stehen Ihnen das IBH und NCI selbstverständlich für individuelle Gespräche zur Verfügung.

Gemeinsam Herausforderungen bewältigen - unsere neuen Kunden und Projekte

Verbunden mit dem Dank für das entgegengebrachte Vertrauen, begrüßen wir folgende neue Kunden und Projekte.  Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Themen Safety Culture Ladder (SCL) sowie die ISO 45001 und DIN EN ISO 9001.  

  • Amandus Kahl GmbH & Co. KG - Durchführung einer Reifegradbewertung des bestehenden Qualitätsmanagementsystems, Durchführung eintägiger Workshops zur Revision der DIN EN ISO 9001:2015, Operative Unterstützung der Umstellungsphase
  • eos projekt GmbH - Ergänzung des bestehenden Managementsystems gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 und DIN EN ISO 14001:2015, Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2018, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Schulungen zum Qualitätsmanagement und den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015, Einführung von CWA SmartProcess zur Dokumentation des IMS
  • Ingenieurbüro Uwe Großkopf - Umsetzung der SAQ+ Anforderungen der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zum gesetzlichen Arbeitsschutz sowie zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL
  • Weets Logistik Zentrale GmbH & Co. KG - Aufbau eines integrierten Arbeitsschutzmanagementsystems gemäß der ISO 45001:2017, Einführung der Safety Culture Ladder (SCL) Stufe 3, Durchführung von Schulungen zur Verbesserung der Arbeitsschutzkultur und den Anforderungen der SCL

 

Neue DIN EN ISO 45001 führt Arbeitschutz und betrieblichen Gesundheitschutz zusammen

Am 12. März 2018 wurde die ISO 45001 „Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit - Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung“ veröffentlicht. Damit ersetzt diese internationale Norm den bisher als Grundlage für ein Arbeitsschutzmanagementsystem dienenden britischen Standard „Occupational Health and Safety Assessment Series (OHSAS 18001)“. Wann die ISO 45001 auch als DIN EN -Standard vorliegen wird, steht noch nicht abschließend fest.

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